Meine Bewerbungsrede als Bürgermeisterkandidat

von CDU und Grünen in Bergheim

Guten Abend meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Parteifreundinnen und Freunde.
Noch vor gut einem Monat hätte ich nicht gedacht, dass ich schon am 28. März 2017 vor Ihnen stehe, um mich bei Ihnen als Bürgermeisterkandidat zu bewerben. 

Die letzten Wochen waren geprägt von großer Betroffenheit. Die Diagnose über Maria Pfordts Erkrankung hat mich und uns alle tief getroffen.

Heute beruhigt es mich - und da spreche ich sicher für uns alle -, dass sie die Operation sehr gut überstanden hat und sich auf gutem Weg der Besserung befindet. Ich muss gestehen, diese Entwicklung macht es mir einfacher, heute hier zu stehen.

Maria hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die CDU vor vielen Jahren eine deutliche Mehrheit im Stadtrat erkämpft hat. Und alle, die heute Abend hier sind, haben dafür gesorgt, dass diese Mehrheit der CDU Fraktion bis heute besteht. Garant dafür sind auch unsere Ortsbürgermeister mit ihrem unerbittlichen Einsatz, die wir in 12 unserer Stadtteile stellen. Ich bin sicher, das wird auch in Zukunft so bleiben.

An dieser Stelle möchte ich Maria Pfordt einen ganz großen Dank sagen, für das, was sie für ganz Bergheim geleistet hat. Herzlichen Dank Maria und weiterhin gute Genesung von dieser Stelle.
Kurz vor ihrer Operation hat Maria mich als ihren Wunschkandidaten für das Amt des Bürgermeisters empfohlen. Ich habe mich darüber sehr gefreut und es ist für mich eine große Ehre mich Ihnen nun vorstellen zu dürfen:

Ich bin 50 Jahre und gemeinsam mit zwei Geschwistern und meinen Eltern in Nettersheim aufgewachsen. Seit letztem Jahr wohne ich in Bergheim, wo ich natürlich in Kürze auch mit meiner gesamten Familie wohnen werde. Das fällt uns sehr leicht, zumal meine Frau ohnehin aus Bergheim Glesch kommt. 1990 habe ich Sandra kennen gelernt, die ich drei Jahre später geheiratet habe. Wir haben zusammen unseren jetzt 20jährigen Sohn Yannik.

Nachdem ich ein Studium an der Fachhochschule absolviert habe, bin ich 1993 zur Stadt Bergheim gekommen, wo ich seitdem in verschiedenen Funktionen die Verwaltung bestens kennen gelernt habe. Seit 17 Jahren bin ich in leitender Funktion tätig. Heute bin ich Dezernent für strategische Stadtentwicklung.

Nach 24 intensiven Berufsjahren in Bergheim darf ich behaupten, tief mit Bergheim verwurzelt zu sein.

Und dass ich ursprünglich mal irgendwo anders gelebt habe, sollte für Bergheim nach einem Zeitungsartikel im Kölner Stadtanzeiger vom 18. März von Vorteil sein, heißt es nämlich dort: " Der Eifeler jammert nicht, er packt an."

Das ist eine Eigenschaft, die man auch mir zuspricht, und so haben sie mich in den letzten Jahren kennen gelernt. Anpacken möchte ich in den nächsten Jahren in Bergheim eine ganze Menge. Ich möchte vieles von dem fortführen, was in der Zeit unserer Ratsmehrheit bereits auf den besten Weg gebracht wurde.

Daraus leitet sich auch einer meiner Slogans ab, die ich mir im Falle einer Kandidatur überlegt habe:

Bergheim bleibt besser.


Bergheim bleibt besser. Ein Ausspruch der bedeutet „Wir sind schon gut aber ich möchte, dass wir sehr gut werden!“

Dabei ist es wichtig, dass wir klare Ziele formulieren und sagen, wie wir sie erreichen können.

Ich zitiere Robert F. Mager: „Wer nicht genau weiß, wohin er will, braucht sich nicht zu wundern, wenn er ganz woanders ankommt.“

Es sind vor allem sechs Themenschwerpunkte, auf die ich ein besonderes Augenmerk legen möchte.

Bildung, Kinder, Jugend, Familien und Senioren ist ein komplexer Schwerpunktbereich:

Ich habe klare Vorstellungen davon, wie Bergheim intelligent und jung bleibt. Wir brauchen moderne Kindergärten und Schulen, denn gerade unsere Jüngsten brauchen beste Startchancen. Das sind wir unseren Kindern schuldig.

Sicherheit und Sauberkeit: Ich bin der Meinung, dass mit Sicherheit alle das Recht darauf haben, sich sicher fühlen zu können und in einer sauberen Stadt zu leben. Ich glaube, da sind wir uns alle einig. Zusammen mit der Polizei setze ich mich für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger vor Gewalt und Kriminalität ein. Dabei halte ich den Ausbau unserer bestehenden Ordnungspartnerschaft für wichtig.

Die städtischen Grünanlagen und die öffentlichen Plätze in ihren Stadtteilen sollen aufblühen und nicht in Schmutz und Unkraut ersticken.

Stadtentwicklung, Wirtschaft und Verkehr: Ich möchte Entwicklungsperspektiven und Arbeitsplatzsicherheit für alle Stadtteile. Wo drückt der Schuh und was können wir verändern, was können wir verbessern. Deshalb habe ich bereits das Stadtentwicklungskonzept Bergheim 2035 auf den Weg gebracht. Mein dringender Wunsch ist es, dabei neben der Politik auch die Bürgerinnen und Bürger aktiv zu beteiligen. Das bereits beschlossene Beteiligungskonzept Bürger.Mit.Wirkung bietet hierfür die beste Grundlage. Diese Form der Beteiligung wird in allen Stadtteilen angewandt.

Umwelt und Energie: Bergheim ist Energiestadt – die erneuerbaren Energien rücken dabei immer mehr in den Vordergrund und das ist gut für die Umwelt.

Der in heutiger Zeit arg strapazierte Begriff des Strukturwandels muss auch in diesem Zusammenhang genannt werden. Als Geschäftsführer der Stadtwerke Bergheim, das bin ich seit 2009, habe ich in den vergangenen Jahren die Weichen dafür gestellt, dass Bergheim für den Strukturwandel und damit auch für die Energiewende gut aufgestellt ist. Die Vielzahl der auf den Weg gebrachten Energieprojekte sind auch wirtschaftlich ein großer Erfolg für Bergheim.

Soziales und Integration, das wichtige 5. Themenfeld: Inklusion und Integration bleibt eine große Herausforderung für Bergheim. Wir alle sind aufgefordert das Miteinander und nicht das Nebeneinander und schon gar nicht das Gegeneinander zu fördern.

Als weiteren Schwerpunkt möchte ich die Vereine und das Ehrenamt betrachten: Die örtliche Gemeinschaft lebt von Menschen, die bereit sind Verantwortung für andere zu übernehmen. Ob in der freiwilligen Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen, in sozialen Einrichtungen, den Kirchen oder in Vereinen - wir brauchen das ehrenamtliche Engagement. Wir brauchen Vereine und Vereine brauchen eine attraktive Infrastruktur – also eine Heimat.

Sechs Themenfelder - ein Bergheim. Ich trete an dazu beizutragen, dass in acht Jahren alle Bergheimer sagen: Bergheim.Meine.Stadt. Sich alle Bürger also von ganzem Herzen mit Bergheim identifizieren. Ich tue es heute schon. Und ich werde anpacken und kämpfen. Ich möchte Bürgermeister in Bergheim werden und dafür bewerbe ich mich heute bei Ihnen, Ihr Kandidat zu werden. Ich bitte ganz herzlich um Ihre Stimme. Gemeinsam sind wir stark. Gemeinsam für Bergheim. Bergheim bleibt besser!“

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